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Bischof Michael Eberle in Nordhorn

 

Nordhorn. Am Donnerstag, 23. Februar 2012 um 19:30 Uhr besuchte Bischof Michael Eberle die Gemeinde Nordhorn-Blanke zum Wochengottesdienst. In seiner Begleitung befanden sich unter anderem Bezirksevangelist Manfred Krafft aus Münster und Hirte Wilfried Seifert aus Gronau.

Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort aus Offenbarung 22, 14: „Selig sind, die ihre Kleider waschen, dass sie teilhaben an dem Baum des Lebens und zu den Toren hineingehen in die Stadt.“

Zunächst ging der Bischof auf das zuvor vom Gemeindechor gesungene Lied „Gott ist die Liebe“ von David Hermann Engel (1816-1877) ein. Er verwies darauf, dass Gott in Liebe den Teilnehmern an diesem Abend begegnen und sein Wort aufschließen möchte.

Kleider waschen

Bischof Eberle erläuterte die verschiedenen „geistlichen“ Kleider: Glaube, Hoffnung, Beständigkeit, Demut, Gottesfurcht, Barmherzigkeit und Freude und wie man diese waschen und reinigen könne.

„Nur wer diese regelmäßig säubert und an den Kleidern arbeitet, an dem kann man die Früchte des Glaubens sehen“, erklärte der Bischof.

Mit dem Bild eines Flusses verdeutlichte er, dass die Reinigung sowohl für die Seelen der dieseitigen, als auch für die in der jenseitigen Welt erforderlich sei, um in die im Bibelwort beschriebene Stadt einziehen zu können.

Arbeitskleidung

Hirte Seifert stellte in seinem Wortbeitrag das „Arbeitskleid“ in den Mittelpunkt. Dieses Kleid sei strapazierfähig und zweckmäßig und ehre den Träger. Es diene nicht zur Repräsentation. Aber auch von dieser Kleidung müssten Grauschleier entfernt werden.

Des Kaisers neue Kleider

Im weiteren Predigtbeitrag ging Bezirksevangelist Krafft auf das bekannte Märchen ein, in dem ein kleiner Junge die Betrüger entlarvte. Der Kaiser sei aus Eitelkeit auf Betrüger hereingefallen. Um ein neues Kleid anzulegen, ist zuvor das Alte abzulegen, wenn denn ein Neues vorhanden ist.

Bischof Eberle führte den Gottesdienst in Vertretung für Apostel Walter Schorr aus Münster durch, der wegen Erkrankung verhindert war.

27. Februar 2012
Text: Meike Koll-Wehner u. Udo Grutter / Fotos Andreas Dues

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