Am Sonntag, den 22. März 2026 feierten Meike und Dietmar Koll-Wehner das Fest ihrer Silbernen Hochzeit. Der Vorsteher der Gemeinde Nordhorn, Priester Udo Grutter, spendete den beiden im Gottesdienst den Segen zu diesem Ehejubiläum.
In seiner Ansprache an das Silberpaar wies Priester Grutter darauf hin, dass im Laufe des Vierteljahrhunderts der Ehe der beiden viel passiert sei. Insgesamt würden sie aber mit Dankbarkeit in die Vergangenheit und mit Freude in die Zukunft schauen können.
Priester Grutter erklärte, dass die alten Griechen zwei verschiedene Begriffe für unser Wort "Zeit" gekannt hätten: "Chronos" und "Kairos". Während Chronos für die Linearität der Zeit und die messbare Abfolge des Geschehens stehe, bezeichne Kairos besondere Augenblicke und Momente; und dies seien die Ereignisse, die dem Paar auch besonders in Erinnerung geblieben seien.
Am Anfang der Ehe habe das Ehepaar Koll-Wehner ein Bibelwort mit auf seinen gemeinsamen Lebensweg bekommen, an dem es sich ausgerichtet und an dem es sich sowohl in schönen als auch in nicht so schönen Stunden orientiert habe: "Euch aber lasse der Herr wachsen und immer reicher werden in der Liebe untereinander und zu jedermann, wie auch wir sie zu euch haben" (1. Thess 3, 12). Diese Liebe habe das Ehepaar gelebt - untereinander, zu seinen Kindern, die heute auch in einer anderen Dimension am Gottesdienst teilnähmen, im Familien- und Freundeskreis und darüber hinaus. Die beiden hätten sich auch in die Gemeinde eingebracht, Dietmar als Diakon und Meike in der Jugendarbeit. Und sie hätten sich immer gegenseitig aufeinander verlassen können.
Für ihren weiteren Weg gab Priester Grutter dem Ehepaar den 7. Vers aus dem 84. Psalm mit: "Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, wird es ihnen zum Quellgrund, und Frühregen hüllt es in Segen." Er sagte hierzu erläuternd, dass auch unser Weg manchmal durch eine Wüste führe und es uns nicht gut gehe, ja wir kaum Kraft zum Weitergehen hätten. Gott könne aber Quellen schaffen und uns Wasser geben, dass uns weitergehen lasse.
Im Rückblick auf ihr Leben könne das Ehepaar feststellen, dass es oft getragen worden sei - von der Gemeinde, aber auch von Freunden und der Familie. Das werde auch weiterhin so sein; denn die göttlichen Quellen könnten aus Schwachheit Stärke und aus Trauer Jubel machen. Gott habe ihnen dieses reiche Versprechen gegeben: Die Quellen werden nicht versiegen, sondern sind da, wenn sie gebraucht werden! Und dieses Versprechen erneuere Gott, wenn er dem Paar gleich erneut seinen Segen gebe: Der Frühregen werde anhalten, solange wir ihn alle brauchen, bis wir das Ziel der ewigen Gemeinschaft mit Gott erreicht hätten.
Im Anschluss an diese Ansprache spendete Priester Grutter dem Ehepaar Koll-Wehner den Segen zu seiner Silbernen Hochzeit. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Gemeindechor sowie dem Flötenspielkreis umrahmt. Zudem bedankten sich die Jugendlichen besonders mit einem kleinen Geschenk und einem Liedvortrag.
Nach dem Gottesdienst nutzten viele Gottesdienstteilnehmer gern die Möglichkeit, Meike und Dietmar zu gratulieren.
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