Nordhorn. Am Sonntag, den 11. August 2024 empfingen Beate und Heiko Termath den Segen zu ihrer Silbernen Hochzeit. Der Vorsteher der Gemeinde, Priester Udo Grutter, führte den Gottesdienst und die anschließende Segenshandlung durch.
Priester Grutter erinnerte in seiner Ansprache an das Silberpaar zunächst an den Trauspruch, den es anlässlich seiner Grünen Hochzeit erhalten hatte. Er zitierte hierzu den 13. Vers aus dem 5. Psalm in der damals genutzten Bibelübersetzung von 1912: "Denn du, Herr, segnest die Gerechten; du krönest sie mit Gnade wie mit einem Schilde." Heute würde man dies sicherlich moderner formulieren, so Priester Grutter; entscheidend sein jedoch, dass sich das damals gegebene Bibelwort für das Ehepaar Termath erfüllt habe und sie den Segen erlebt hätten, dass sie die Kraft und die Möglichkeit bekommen hätten, das zu tun, was der liebe Gott für sie vorgesehen hatte.
Heute solle das Ehepaar nun erneut einen besonderen Segen Gottes empfangen, und auch hierzu gab Priester Grutter ihm ein Bibelwort mit auf seinen weiteren Lebens- und Glaubensweg: "Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz." (Matth 6, 21). Priester Grutter führte aus, dass man diesen Satz zur Standortbestimmung nutzen könne nach dem Motto: Zeige mir deinen Schatz, dann sage ich dir, wie es in deinem Herzen aussieht.
Natürlich seien die Eheleute gegenseitig für sich ein Schatz, sie hätten im Lauf ihrer Ehe aber auch viele Schätze in ihrer gemeinsamen Schatzkiste gesammelt: da seien zunächst die beiden gemeinsamen Kinder, die sie mit viel Liebe aufgezogen hätten. Da seien aber auch viele schöne Erlebnisse, die sie in der Familie, in der Gemeinde, im Freundeskreis und im Berufsleben gesammelt hätten. Ein Schatz seien auch die Talente von Beate und Heiko, die sich insbesondere musikalisch stets in die Gemeinde eingebracht hätten. Ein weiterer Schatz sei ihre Verlässlichkeit; sie hätten viele Aufgaben von der Seelsorge bis zur Wartung der Heizung des Kirchengebäudes übernommen und diese stets zuverlässig erfüllt.
Am heutigen Tage solle das Silberpaar mit dem Segen Gottes für die Zukunft einen weiteren besonderen Schatz bekommen, so dass sie weiterhin unter Gottes Schild ihren gemeinsamen Weg fortsetzen könnten. Im Anschluss an seine Ansprache spendete Priester Grutter dem Ehepaar Termath nach einem Gebet den Segen zu ihrer Silbernen Hochzeit.
Den Abschluss des Gottesdienstes bildete ein Vortrag des Blockflötenensembles der Gemeinde, in dem sowohl Beate und Heiko als auch ihre beiden Kinder Andreas und Melanie mitspielen. Ihre Kinder hatten bereits zuvor einen musikalischen Beitrag geleistet, als sie das Lied "Ich bete an die Macht der Liebe" (Neuapostolisches Gesangbuch Nr. 221) sowie den 1. Satz Grave in F-Dur aus dem Händel-Werke-Verzeichnis 369 auf Querflöte und Klavier vorgetragen hatten.
Im Anschluss nutzten viele Gottesdienstbesucher gern die Möglichkeit, dem Silberhochzeitspaar zu gratulieren.
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