Münster/Steinfurt. Am 17. September 2025 feierte Bezirksältester Michael Nehrke seinen letzten Gottesdienst im aktiven Dienst gemeinsam mit den Gläubigen der Gemeinden Steinfurt und Rheine in der Kirche in Steinfurt. Zur Überraschung des Bezirksältesten hatten sich – soweit abkömmlich – alle Gemeindevorsteher des Kirchenbezirks Münster in der Kirche eingefunden, um diesen besonderen Anlass mitzuerleben.
Als Grundlage für die Predigt in diesem Abendgottesdienst diente das Bibelwort aus Jesaja 57, 19b: „Friede, Friede denen in der Ferne und denen in der Nähe, spricht der Herr; ich will sie heilen."
Zunächst ging Bezirksältester Nehrke auf das vom gemischten Chor vorgetragene Lied „Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl …“ ein. Es sei beruhigend zu wissen, dass Gott alle Wege kennt und im Voraus weiß was kommt. Darauf dürfe man sich verlassen – das gebe Sicherheit und nehme Sorge.
Passend zum Weltfriedenstag bezog sich das zugrunde gelegte Bibelwort sowie die Predigt auf das Thema Frieden. So wie sich der Inhalt des Bibelwortes einst an das Volk Israel richtete – das zum Teil aus dem babylonischen Exil zurückkehrte und die Stadt Jerusalem sowie den Tempel wieder aufbaute – so richtet es sich heute auch an uns. Der Gottesfriede darf als Frieden in seiner vollen Wirklichkeit verstanden werden. Er bringt eine umfassende Erneuerung und Veränderung – sowohl in der Beziehung zwischen Gott und den Menschen als auch unter den Menschen selbst. Auch wenn die heutige Welt oft von Spaltung, Ungleichheit und Ungerechtigkeit geprägt ist, sind wir dazu aufgerufen, den erneuernden und verändernden Frieden, den Gott anbietet, anzunehmen und weiterzugeben.
Im Anschluss unterstrichen die Gemeindevorsteher aus Greven, Priester Daniel Hakenjos, und aus Rheine, Priester Thomas Klimek, mit ihren Predigtzugaben den Friedensgedanken.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls und dem Schlussgebet folgten ein herzlicher Dank an den Bezirksältesten für die geleistete Seelsorgearbeit im Kirchenbezirk Münster, gute Wünsche für ihn und seine Frau für den kirchlichen Ruhestand sowie die Übergabe eines Präsentes aus dem Kreis der Gemeindevorsteher. Bei einem kleinen gemeinsamen Imbiss durfte anschließend noch die Gemeinschaft gepflegt werden.
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