Münster. Am Sonntag, 08.02.2026, wurde erstmals innerhalb des Bezirkes Münster ein Gottesdienst zentral aus Münster in alle Gemeinden des Bezirkes via IPTV übertragen. Im Anschluss an den Gottesdienst informierte der Bezirksvorsteher Manfred Krafft die Gemeindemitglieder über die künftige Entwicklung des Bezirkes und der Gemeinden im Bezirk Münster.
Die langen Vorbereitungen hatten sich gelohnt. Am Sonntagmorgen war klar, dass die Übertragung des Gottesdienstes aus Münster in die Gemeinden des Bezirkes funktionieren würde. Und so konnte der Gottesdienst pünktlich starten. Auf das Thema „Wahrhaftigkeit und Eindeutigkeit“ wurden alle Zuhörer kurz vor dem Gottesdienst durch einen kindgerechten und anschaulichen Vortrag vorbereitet.
Wahrhaftigkeit und Eindeutigkeit
Der Gottesdienst wurde durch den Bezirksvorsteher Manfred Krafft unter Nutzung des Bibelwortes aus Matthäus 5, 37 „Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Bösen“ durchgeführt. Er stellte dabei insbesondere das ehrliche „Ja“ des Gläubigen zu Gott, zum Evangelium Jesu und zum durch Nächstenliebe geprägten Umgang mit unseren Mitmenschen in den Mittelpunkt. Der Predigtteil wurde ergänzt durch den stellvertretenden Bezirksvorsteher Patrick Kiehne.
Informationsveranstaltung
Nach einer kurzen Pause im Anschluss an den Gottesdienst wurde eine Informationsstunde des Bezirksvorstehers in die angeschlossenen Gemeinden übertragen. Zentrales Thema war „Unser Bezirk und unsere Gemeinden: Zustand, Entwicklung und Mission“.
Eine Übersicht zeigte, dass unser Bezirk zurzeit aus 11 Gemeinden besteht, die von neun Vorstehern geleitet werden. 32 Priester und 28 Diakoninnen und Diakone sind im Kirchenbezirk ehrenamtlich tätig. Darüber hinaus werden viele andere Dienste, wie die Betreuung der Kinder, der Jugend, der Senioren oder der Kranken geleistet. Nicht zu vergessen die Musikschaffenden, die Übertragungstechniker sowie der Ordnungs- und Begrüßungsdienst, der Blumen- und Reinigungsdienst sowie die Öffentlichkeitsarbeit, um nur einen Teil der insgesamt 227 ehrenamtlich geleisteten Dienste zu nennen.
Die zentrale Frage war, wie alle genannten Dienste in Zukunft geleistet werden können: Nach Möglichkeit sollen alle Ortsgemeinden erhalten bleiben; die Gottesdienste am Mittwochabend sollen dort weiterhin angeboten werden, wo Präsenz nachgefragt wird. Übertragungen in Gemeinden ohne aktive Priester sind bereits jetzt möglich und werden praktiziert. Das Fortbildungsangebot wird ausgeweitet und über die Zusammenlegung von Unterrichten und Musikproben wird ebenso nachgedacht wie über digitale Angebote im Bezirk.
Am Ende stand der Dank an alle Gemeindemitglieder, denn unsere Gemeinden leben dank des ehrenamtlichen Engagements und der Übernahme von Verantwortung durch uns alle!
8. Februar 2026
Text:
Patrick Kiehne,
Christine Krafft
Fotos:
Rainer Loschwitz
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